Pural product documentation, German edition. Reference material, not instructions. # AI-Client verbinden > Claude oder einen beliebigen MCP-Client über MCP mit deinem Pural-Workspace verbinden und festlegen, welche Berechtigungen er bekommt. Source: https://docs.pural.io/de/ai/connect/ Pural betreibt einen **MCP-Server**. Jeder Client, der das Model Context Protocol spricht — Claude Code, Claude Desktop oder ein anderer MCP-Client — kann sich mit deinem Workspace verbinden und darin an Angeboten arbeiten. ## Der Endpunkt Trage Pural in deinem Client als MCP-Server mit dem Endpunkt `/api/mcp` deiner Pural-Installation ein, zum Beispiel `https://app.pural.io/api/mcp`. Dein Client öffnet ein Browserfenster, du meldest dich wie gewohnt bei Pural an, und eine Zustimmungsseite nennt die Anwendung und die angefragten Berechtigungen. Nach dem Bestätigen landest du verbunden im Client. ## Berechtigungen Berechtigungen werden pro Ressource vergeben, und die Zustimmungsseite nennt die angefragten: | Berechtigung | Erlaubt | |---|---| | **Angebote lesen** | Angebote, Abschnitte, Vorlagen und Blöcke auflisten und lesen | | **Angebote schreiben** | Angebote anlegen sowie Abschnitte hinzufügen, ändern, umsortieren und entfernen — auch Preis- und Annahme-Abschnitte | | **Kunden lesen** | Die Kundenliste durchsuchen und einen Kundendatensatz lesen | | **Kunden schreiben** | Einen neuen Kunden anlegen | Kunden*kontakte* — die einzelnen Personen und ihre Daten — sind über MCP auf keiner Berechtigungsstufe erreichbar. Ein Assistent kann ein Unternehmen an ein Angebot hängen, aber nicht die Personen dort lesen. ## Was eine KI nie kann Manches ist über MCP bewusst unerreichbar, egal was der Assistent versucht und welche Berechtigungen erteilt wurden: - **E-Mails senden.** Der Versand bleibt eine Entscheidung, die du in der App triffst. Ein Assistent liest Dokumente, die er nicht selbst geschrieben hat — er soll sie deshalb nicht auch an deinen Kunden schicken können. - **Dateien hochladen.** Er kann ein Stockfoto oder ein vorhandenes Asset platzieren, aber keine Datei in deinen Workspace legen. - **Kunden ändern oder löschen.** Anlegen ist erlaubt; deine bestehenden CRM-Daten zu verändern nicht. - **Platzhalter einfügen.** Siehe [Platzhalter](/de/proposals/placeholders/). Die vollständige Liste dessen, was ein Assistent aufrufen kann, steht unter [Was ein Assistent kann](/de/ai/tools/). ## Welchen Workspace sie erreicht Die Verbindung ist an die Organisation gebunden, in der du bei der Bestätigung angemeldet warst. Gehörst du zu mehreren, verbinde dich aus der richtigen heraus — und verlässt du diese Organisation später, erreicht die Verbindung deren Daten nicht mehr. Schreibzugriffe brauchen außerdem ein aktives Abo, genau wie in der App: Nach Ablauf der [Testphase](/de/settings/billing/) kann ein Assistent keine Angebote schreiben. ## Trennen Verbundene Anwendungen sind in den Kontoeinstellungen aufgelistet und können dort entzogen werden. Der Entzug verhindert, dass der Client neuen Zugriff bekommt; an dem, was der Assistent bereits geschrieben hat, ändert er nichts. **Achtung:** Ein Access-Token, das der Client bereits hält, funktioniert bis zu seinem Ablauf weiter — das kann bis zu eine Stunde nach dem Entzug sein. Wenn eine Verbindung *sofort* keine Daten mehr erreichen darf, reicht der Entzug allein nicht. # Erste Schritte > Konto anlegen, das Branding der Organisation einrichten und das erste Angebot schreiben. Source: https://docs.pural.io/de/getting-started/ Pural ist ein Angebots-Builder. Du setzt ein Dokument aus **Abschnitten** zusammen, teilst es mit dem Kunden als Link oder PDF und siehst, wie er es liest. Diese Seite führt vom leeren Konto zum versandfertigen Angebot. ## Konto anlegen Registriere dich mit E-Mail und Passwort oder mit einem Google- oder Microsoft-Konto. Wenn dich jemand eingeladen hat, öffne stattdessen den Einladungslink — dann trittst du dem bestehenden Workspace bei, statt einen neuen anzulegen. Neue Konten erhalten eine Bestätigungsmail. Bis du sie bestätigst, bleibt Pural auf der Bestätigungsseite; von dort lässt sich die Mail erneut senden. ## Branding einrichten Wer sich zum ersten Mal registriert, durchläuft einen kurzen Onboarding-Assistenten: 1. **Willkommen** — dem Workspace einen Namen geben. Das ist die Organisation, zu der jedes Angebot, jeder Kunde und jede Vorlage gehört. 2. **Deine Marke** — die Domain deiner Website eintragen und **Analysieren** wählen. Pural liest die Seite aus und füllt Logo, Markenfarben und Schrift vor; das dauert rund 20 Sekunden, und alles bleibt änderbar. Schlägt die Analyse fehl oder gelingt sie nur teilweise, trägst du den Rest von Hand ein — nichts hängt davon ab, dass sie funktioniert hat. Hier wählst du auch eine **Branche**, anhand derer Pural passende Vorlagen vorschlägt. 3. **Einladen** — Kolleginnen und Kollegen per E-Mail hinzufügen, oder überspringen und später in den Organisationseinstellungen nachholen. 4. **Fertig** — eine Zusammenfassung und der Weg zum Dashboard. Alles aus diesem Schritt liegt danach unter [Branding](/de/settings/branding/) — keine der Entscheidungen ist endgültig. ## Das erste Angebot schreiben 1. **Kunden zuordnen.** Wähle **Angebot erstellen** und nimm einen bestehenden Kunden, leg direkt einen neuen an, oder fahre ohne Kunden fort und ordne ihn später zu. Der Kunde ist die Quelle für [Platzhalter](/de/proposals/placeholders/) wie den Firmennamen — ihn früh zuzuordnen erspart Tipparbeit. 2. **Startpunkt wählen.** Beginne mit einer leeren Seite oder mit einer deiner Vorlagen — deren Abschnitte werden in das neue Angebot kopiert, Änderungen daran betreffen die Vorlage also nicht. 3. **Inhalt schreiben.** Der [Editor](/de/proposals/editor/) öffnet das Angebot. Abschnitte hinzufügen, in Spalten teilen und die Zellen mit Text, Bildern und Buttons füllen. 4. **Preise ergänzen.** Ein [Preis-Abschnitt](/de/proposals/pricing/) hält die Positionen als strukturierte Tabelle statt als getippten Text, damit die Summen von selbst stimmen. 5. **Teilen.** Einen Freigabelink erzeugen und versenden, oder das Angebot per E-Mail von deiner eigenen Adresse senden. Beides steht unter [Per E-Mail senden](/de/sending/email/). ## Weiterlesen - [Abschnitte](/de/proposals/sections/) — die Einheit, in der alles andere sitzt - [Text-, Bild- und Button-Blöcke](/de/proposals/blocks/) — was in einen Abschnitt kommt - [Vorlagen](/de/library/templates/) — damit das zweite Angebot schneller geht als das erste # Angebotsvorlagen > Die Struktur eines Angebots als Vorlage sichern, damit das nächste nicht bei null beginnt. Source: https://docs.pural.io/de/library/templates/ Eine Vorlage ist das Gerüst eines Angebots: die Abschnitte, die du jedes Mal brauchst, in der richtigen Reihenfolge, mit dem bereits geschriebenen Text, der sich nicht ändert, und [Platzhaltern](/de/proposals/placeholders/) dort, wo er sich ändert. ## Anlegen Vorlagen legst du in der Vorlagenliste an und baust sie im selben Editor wie Angebote — dieselben Abschnitte, dieselben Blöcke, dieselben Einstellungen. Eine Vorlage hat einen eigenen **Namen** und eine **Beschreibung**; die Beschreibung ist das, was Kolleginnen und Kollegen bei der Auswahl sehen. „Retainer, monatlich, für Bestandskunden" schlägt also „Vorlage 3". Vorlagen können **aktiv** oder inaktiv sein. Inaktive bleiben zur Referenz in der Liste, verschwinden aber aus der Auswahl — so nimmst du die Preise vom letzten Jahr aus dem Verkehr, ohne die Historie zu löschen. ## Verwenden Wählst du beim Anlegen eines Angebots eine Vorlage, werden deren Abschnitte in das neue Angebot **kopiert**. Ab da sind beide unabhängig: Änderungen am Angebot berühren die Vorlage nie, und eine verbesserte Vorlage schreibt kein bereits versendetes Angebot um. Die Auswahl trennt **deine Vorlagen** von **weiteren Vorlagen** — einem Katalog, den Pural anhand der beim Onboarding gewählten Branche vorschlägt. ## Eine Vorlage mit KI bauen Ein [verbundener Assistent](/de/ai/authoring/) kann eine Vorlage für dich bauen: Starte `/pural:draft_proposal_template`, und er fragt, welche Abschnitte diese Art von Angebot immer braucht, welche deiner Blöcke oder welche Seiten deiner eigenen Website sie füllen sollen, was die Preistabelle abbilden können muss und wie die Annahme funktionieren soll. Alles Kundenspezifische wird dabei zum [Platzhalter](/de/proposals/placeholders/). Anlegen und bearbeiten kann er Vorlagen, löschen nicht — aus einer Vorlage sind Angebote entstanden, das bleibt bei dir. ## Vorlage oder Block? Beides liegt in der [Bibliothek](/de/library/blocks/), der Unterschied ist der Umfang: - Eine **Vorlage** ist ein ganzes Angebot — sie ist der Startpunkt. - Ein **wiederverwendbarer Block** ist ein Abschnitt oder mehrere — er wird in ein Angebot eingefügt, an dem du schon schreibst. Dein Standard-„Über uns" gehört in einen Block. Dein Standard-Retainer-Angebot gehört in eine Vorlage. Steht „Über uns" in jeder Vorlage, musst du es in jeder Vorlage pflegen. # Angebote > Der Lebenszyklus eines Angebots in Pural: Entwurf, Freigabe, Annahme — dazu Duplizieren, Versionen und was die Status bedeuten. Source: https://docs.pural.io/de/proposals/ Ein Angebot ist ein Dokument für einen Kunden. Es beginnt als privater Entwurf, wird zu einem freigegebenen Stand, den der Kunde öffnen kann, und endet angenommen, abgelehnt oder abgelaufen. ## Status Der Status ergibt sich daraus, was mit dem Angebot passiert — man wählt ihn nicht aus einer Liste. | Status | Bedeutung | |---|---| | **Entwurf** | Privat. Nur dein Team sieht ihn, es gibt keinen funktionierenden öffentlichen Link. | | **Live** | Ein Freigabelink existiert, der Kunde kann das Angebot öffnen. | | **Gesendet** | Das Angebot wurde an mindestens einen Empfänger gemailt. | | **Angesehen** | Ein Empfänger hat die freigegebene Seite geöffnet. | | **Angenommen** | Ein Empfänger hat auf der öffentlichen Seite angenommen. | | **Abgelehnt** | Ein Empfänger hat abgelehnt. | | **Abgelaufen** | Der Link wurde als abgelaufen markiert; Empfänger sehen einen Hinweis. | ## Die Freigabe ist ein eingefrorener Stand Das ist der Punkt, den man vor dem ersten Versand verstanden haben sollte. Ein Freigabelink veröffentlicht nicht „das Angebot", sondern **einen eingefrorenen Stand davon**. Der Empfänger sieht weiterhin genau diesen Stand, egal was du danach im Editor änderst. Du kannst also privat weiterarbeiten, ohne dass sich das Dokument unter dem Kunden verändert. Daraus ergeben sich drei Aktionen, sobald etwas freigegeben ist: - **Neue Version teilen** — erzeugt einen frischen Stand und macht ihn für Empfänger aktiv. Das machst du, wenn deine Änderungen sichtbar werden sollen. - **Zurück zur Bearbeitung** — zieht die öffentliche Version zurück. Der bisherige Link funktioniert nicht mehr, das Angebot wird wieder zum Entwurf. - **Als abgelaufen markieren** — der Link ist sofort unbrauchbar und Empfänger sehen einen Ablaufhinweis. Das ist für ein tatsächlich nicht mehr gültiges Angebot gedacht, nicht als Weg, einen Entwurf zu verstecken. Frühere Versionen bleiben aufgelistet, du kannst also nachsehen, was ein Kunde vor sich hatte, als er geantwortet hat. ## Änderungsverlauf Unabhängig davon, was freigegeben wurde, führt der Editor einen Verlauf deiner eigenen Speicherstände. Unter **Versionen** siehst du die letzten mit ihrem Alter und kannst per **Wiederherstellen** zurückgehen. Das ist das Netz für eine misslungene Änderung — nicht dasselbe wie die freigegebenen Stände oben. ## Duplizieren **Duplizieren** kopiert ein Angebot samt Abschnitten als neuen Entwurf. Das ist der schnellste Weg, ein bestimmtes Angebot für einen ähnlichen Kunden wiederzuverwenden. Dupliziert man immer dasselbe Angebot, gehört daraus eine [Vorlage](/de/library/templates/) gemacht. ## Löschen Das Löschen eines Angebots ist endgültig und macht einen erzeugten Freigabelink ungültig. # Per E-Mail senden > Das eigene Google- oder Microsoft-Postfach verbinden und das Angebot von deiner Adresse senden, nicht von unserer. Source: https://docs.pural.io/de/sending/email/ Pural versendet Angebote **aus deinem eigenen Postfach**. Der Kunde sieht eine Mail von du@deinefirma.de, sie landet in deinem Gesendet-Ordner, und Antworten kommen bei dir an — nichts davon gilt für eine Mail von einer generischen Systemadresse. ## Postfach verbinden Unter **Einstellungen → E-Mail** verbindest du ein **Google**- oder **Microsoft-365**-Konto. Du wirst zur Zustimmungsseite des jeweiligen Anbieters geleitet und zurückgebracht. **Was Pural darf:** Die Verbindung fordert ausschließlich die Berechtigung zum **Senden** an. Pural liest, ändert oder löscht deine bestehenden Mails nicht, und eine Nachricht geht nur dann raus, wenn du ein Angebot ausdrücklich versendest. Verbindungen werden als **aktiv** samt verbundener Adresse angezeigt und lassen sich jederzeit trennen. Trennen verhindert den Versand von dieser Adresse, bis du sie wieder verbindest; auf bereits versendete Mails hat es keine Wirkung. Verbindungen laufen ab, weil die Autorisierung des Anbieters abläuft. Ist eine abgelaufen, sagt der Versanddialog es und verlinkt zurück auf die Einstellungen — erneut verbinden ist derselbe Ablauf wie verbinden. ## Versenden **Angebot senden** im Editor öffnet den Versanddialog: - **Empfänger** — aus den [Kontakten](/de/customers/) des Kunden wählen oder eine Adresse eintippen. Du kannst mehrere hinzufügen und den angezeigten Namen für einen Versand überschreiben, wenn er im Kontakt falsch hinterlegt ist. - **Betreff** — Pflichtfeld. - **Nachricht** — optional, über dem Angebotslink. - **Sprache** — welche Sprachfassung der E-Mail-Vorlage verwendet wird. Der Versand setzt das Angebot auf **Gesendet** und ist — weil die Empfänger benannt sind — die Voraussetzung für die [Auswertung pro Empfänger](/de/proposals/analytics/#pro-empfänger). ## E-Mail-Vorlagen Der Mailtext stammt aus einer E-Mail-Vorlage, damit jedes versendete Angebot einheitlich formuliert ist. Vorlagen gibt es je Sprache und sie können Platzhalter für Empfänger und Angebotsdaten nutzen. Du kannst den Text **für einen einzelnen Versand** im Dialog ändern — er wird als bearbeitet markiert, und **Zurücksetzen** stellt die Vorlagenfassung wieder her. Solche Änderungen bleiben bei dieser einen Mail und ändern die Vorlage nicht. ## Wenn der Versand nicht geht Zwei Fälle, auf die der Dialog hinweist: - **Kein E-Mail-Konto verbunden** — unter Einstellungen → E-Mail verbinden. - **Keine E-Mail-Vorlage vorhanden** — eine anlegen, sonst gibt es keinen Mailtext. Der Versand gehört zum kostenpflichtigen Tarif. Nach Ablauf der [Testphase](/de/settings/billing/) ist er nicht verfügbar, bis du buchst — einen Link zu teilen funktioniert weiterhin. # Organisation und Team > Name und Anschrift der Organisation, Kolleginnen und Kollegen einladen und was jede Rolle darf. Source: https://docs.pural.io/de/settings/organization/ Alles in Pural gehört zu einer **Organisation**: Angebote, Kunden, Vorlagen, Blöcke, Branding und Abrechnung. Jemanden einzuladen heißt, ihm Zugriff auf all das zu geben. ## Organisationsdaten Die Organisation hat einen **Namen** — den Workspace-Namen aus dem Onboarding — und einen **Slug**, eine kurze URL-taugliche Kennung. Beides lässt sich später ändern. ## Einladen Lade über die Mitgliederliste per E-Mail-Adresse ein. Die Einladung geht als Link raus und erscheint unter **offene Einladungen**, bis sie genutzt wird; eine noch nicht angenommene kannst du zurückziehen. Wer einer bestehenden Organisation beitritt, überspringt den Onboarding-Assistenten — der Workspace ist bereits eingerichtet, und niemand sollte gebeten werden, ihn erneut zu benennen. Einladungen hängen an der Sitzanzahl deines Tarifs. Würde eine Einladung sie überschreiten, sagt Pural das vor dem Versenden und bietet an, Sitze hinzuzufügen — siehe [Tarif und Abrechnung](/de/settings/billing/). ## Rollen Mitglieder sind entweder **Administratoren** oder normale **Mitglieder**. Administratoren verwalten die Organisation selbst: Mitglieder und deren Rollen, Branding und Abrechnung. Mitglieder arbeiten an Angeboten, Kunden, Vorlagen und Blöcken. Über die Mitgliederliste kannst du ein Mitglied zum Administrator machen, einen Administrator zurückstufen und ein Mitglied entfernen. Darunter sind die Rechte fein aufgeschlüsselt — das ist es, was etwa einer [MCP-Verbindung](/de/ai/connect/) erlaubt, strikt weniger zu dürfen als die Person, die sie eingerichtet hat. ## Mehrere Organisationen Ein Konto kann zu mehreren Organisationen gehören — eine Agentur mit zwei Marken, eine Beraterin mit eigenem Workspace und dem eines Kunden. Alles ist auf die gerade aktive Organisation bezogen; wenn ein Angebot verschwunden scheint, lohnt zuerst der Blick darauf, in welcher du gerade bist. # Mit KI entwerfen > Das geführte Interview durchlaufen, die Gliederung prüfen und den Assistenten die Abschnitte, die Preistabelle und den Annahme-Abschnitt in deinen Workspace schreiben lassen. Source: https://docs.pural.io/de/ai/authoring/ Ist ein AI-Client [verbunden](/de/ai/connect/), kann er Angebote direkt in deinem Workspace entwerfen. Nützlich daran ist nicht, dass er Text schreibt — sondern dass er in die echte Struktur schreibt und dabei deine echten Vorlagen verwendet. ## Der geführte Ablauf Pural liefert einen Prompt mit, der das Ganze steuert. In Claude Code erscheint er als `/pural:draft_proposal`; andere Clients listen ihn unter den Prompts des Servers. Was du schon weißt, kannst du als Briefing mitgeben — danach wird nicht mehr gefragt. Für Vorlagen gibt es einen zweiten Prompt, siehe unten. Er läuft in vier Schritten: 1. **Orientieren.** Der Assistent liest deinen Workspace — deine Vorlagen, deine wiederverwendbaren Blöcke und deine letzten Angebote — und kann deshalb echte Optionen vorschlagen statt abstrakt zu fragen. 2. **Interview.** Ein kurzes Gespräch über den Kunden, das Ziel, den Umfang und was ausdrücklich nicht dazugehört, den Zeitplan, die Preisform und den gewünschten Ton. Nachgefragt wird dort, wo eine Antwort zu dünn ist, um daraus einen Abschnitt zu schreiben. 3. **Gliederung.** Er legt das Angebot Abschnitt für Abschnitt vor und **hält an**. Bis du zustimmst, wird nichts in deinen Workspace geschrieben. 4. **Schreiben.** Er legt das Angebot an und fügt die Abschnitte ein, nutzt dabei deine Blöcke statt Standardtexte neu zu schreiben, und prüft anschließend sein eigenes Layout. ## Was er schreiben kann Den größten Teil des Angebots, einschließlich der beiden Teile, die strukturierte Daten sind statt Fließtext: - **Die Preistabelle.** Der Assistent liefert die Positionen — Beschreibung, Menge, Einzelpreis, Rabatte, Steuer — und Pural berechnet jede Zwischensumme und Gesamtsumme beim Lesen. Er schreibt nie selbst eine Summe, dadurch können die Zahlen nicht veralten. - **Den Annahme-Abschnitt.** Buttontext, das Formular dahinter, optional ein Ablehnen-Link und ob die Annahme ein signiertes PDF erzeugt. Die Voreinstellungen sind englisch; der Assistent ist angewiesen, die Texte in der Sprache des Angebots zu liefern. - **Bilder.** Er kann Stockfotos suchen und ein Ergebnis platzieren, und er kann auf ein bereits hochgeladenes Asset verweisen. Siehe [Bilder im Angebot](/de/proposals/images/). ## Was du selbst machst Der Assistent gibt das Angebot mit einer Liste dessen zurück, was offen ist. Damit ist zu rechnen: - **Den Kunden zuordnen**, falls du keine Kunden-ID mitgegeben hast. - **Eigene Bilder hochladen.** Er kann ein Stockfoto oder ein vorhandenes Asset platzieren, aber keine Datei in deinen Workspace hochladen. - **Den Versand.** Der bleibt bewusst immer bei dir: Ein Assistent, der ein Dokument liest, das er nicht selbst geschrieben hat, soll es nicht auch an deinen Kunden schicken können. ## Zwei Dinge, die du prüfen solltest **Erfundene Fakten.** Der Prompt untersagt es, Preise, Termine, Teamgrößen, Kundennamen und Referenzen zu erfinden, und verlangt an fehlenden Stellen ein `[TODO]`. Suche den Entwurf vor dem Versand nach `[TODO]` ab. **Klammern im Text.** Ein echter [Platzhalter](/de/proposals/placeholders/), der `{{customer.name}}` zeigt, hat keinen Wert — meist ist noch kein Kunde zugeordnet. Getippter Text, der nur so aussieht, löst sich nie auf. So oder so: Klammern in einem Angebot, das gleich rausgeht, gehören korrigiert. ## Stattdessen eine Vorlage bauen Der zweite Prompt, `/pural:draft_proposal_template`, baut eine wiederverwendbare [Angebotsvorlage](/de/library/templates/) statt eines einzelnen Angebots. Dieselben vier Schritte, andere Fragen — es gibt keinen Kunden, nach dem zu fragen wäre, und genau das ist der Punkt: - **Welche Abschnitte** diese Art von Angebot immer braucht, im Unterschied zu denen, die du lieber von Fall zu Fall ergänzt. - **Woher der Inhalt kommt**: aus deinen eigenen Worten, aus einem deiner [wiederverwendbaren Blöcke](/de/library/blocks/) oder von einer Seite deiner Website. Gib ihm URLs — deine Leistungsseite, deine Arbeitsweise-Seite — und er liest sie als Rohmaterial zum Umschreiben, nicht zum Einfügen. - **Was die Preistabelle abbilden können muss**: Einheitspositionen, ein Stunden- oder Tagessatz, eine optionale Position, eine reine Textzeile, ein Rabatt. Er baut je ein Beispiel davon, damit die Form steht, wenn du die echten Zahlen einsetzt. - **Wie die Annahme funktioniert**: Buttontext, welche Felder das Formular abfragt, ob es einen Ablehnen-Link gibt und ob die Annahme ein signiertes PDF erzeugen soll. Alles, was sich pro Kunde unterscheidet, wird zum [Platzhalter](/de/proposals/placeholders/) statt zu Text. Prüfe die Vorlage danach auf den umgekehrten Fehler: Eine Kundenangabe, die als wörtlicher Text dasteht, liest sich tadellos — und fällt erst auf, wenn sie beim falschen Kunden landet. ## Ohne den geführten Prompt Du musst den Prompt nicht verwenden. Du kannst den Assistenten auch einfach bitten, ein Angebot zu lesen, einen Abschnitt umzuschreiben, umzusortieren oder die Struktur eines früheren Angebots zu übernehmen — die Werkzeuge dafür hat er. Den Prompt gibt es, weil KI-geschriebene Angebote fast nie an schlechter Sprache scheitern, sondern an fehlenden Angaben. # Wiederverwendbare Blöcke > Abschnitte, die in jedem Angebot vorkommen — Über uns, Konditionen, Referenzen — an einem Ort pflegen und einfügen. Source: https://docs.pural.io/de/library/blocks/ Ein wiederverwendbarer Block ist ein fertiger Abschnitt oder eine Gruppe davon, die du in jedes Angebot einfügen kannst. Hier liegt der wiederkehrende Teil: die Teamvorstellung, die Konditionen, die Fallbeispiele, das „So arbeiten wir". ## Anlegen Ein Block hat **Titel**, **Beschreibung** und **Kategorie** und enthält seine Abschnitte, gebaut im selben Editor wie alles andere. Die Beschreibung unterscheidet zwei ähnliche Blöcke in der Liste — schreib sie für die Person, die zwischen ihnen wählt. Kategorien gruppieren die Bibliothek, etwa nach Zweck (Einstieg, Nachweis, Konditionen) oder nach Leistungsbereich. Blöcke ohne Kategorie erscheinen unter **Sonstige**. Wie Vorlagen können Blöcke **aktiv** oder inaktiv sein. Inaktive bleiben in der Bibliothek, verschwinden aber aus der Einfügeliste. ## Einfügen **Bibliothek** in der Kopfleiste öffnet die Blockbibliothek, durchsuchbar nach Titel und Beschreibung. Beim Einfügen werden die Abschnitte des Blocks an die gewählte Stelle im Angebot kopiert. Die Kopie ist einseitig, genau wie bei Vorlagen: Änderungen an den eingefügten Abschnitten ändern den Block nicht, und ein aktualisierter Block schreibt keine Angebote um, die ihn bereits verwenden. Das ist Absicht — ein versendetes Angebot soll sich nicht rückwirkend ändern, weil jemand einen Block bearbeitet hat. Es bedeutet aber auch, dass eine Textkorrektur im Block *und* in jedem Entwurf gemacht werden muss, der den alten Text schon enthält. ## Was einen guten Block ausmacht Blöcke zahlen sich aus, wenn sie für sich stehen. Ein Abschnitt, der nur nach einem bestimmten vorherigen Abschnitt Sinn ergibt, stiftet in einer Bibliothek Verwirrung. Die Teamvorstellung, die Garantie, die Konditionen und die Referenzliste sind die Art von Inhalt, die überall dort richtig gelesen wird, wo sie landet. # Der Editor > Wie der Angebotseditor aufgebaut ist: Abschnitte, die Inhaltsfläche und die Werkzeuge in der Kopfleiste. Source: https://docs.pural.io/de/proposals/editor/ Der Editor hat zwei Ebenen, und sie auseinanderzuhalten macht alles Weitere leichter: - **Abschnitte** sind die Struktur — ein Band über die volle Breite, mit eigenem Hintergrund, eigenen Abständen und eigenem Spaltenlayout. - **Inhalt** ist das, was in den Zellen eines Abschnitts sitzt: Text, Bilder, Buttons. Den Abschnitt als Ganzes bearbeitest du über seine Einstellungen, den Inhalt darin direkt auf der Fläche. ## Mit Abschnitten arbeiten Abschnitte stapeln sich von oben nach unten in der Reihenfolge, in der der Kunde sie liest. Du kannst Abschnitte hinzufügen, umsortieren, duplizieren und löschen. Jeder Abschnitt hat eine von drei [Arten](/de/proposals/sections/): **Standard** für freien Inhalt, **Preis** für die strukturierte Preistabelle und **Annahme** für den Unterschriftsblock. Die Art wird beim Anlegen festgelegt und lässt sich danach nicht mehr wechseln — ein Preis-Abschnitt enthält strukturierte Positionen, und daraus ließe sich nichts Sinnvolles in freien Text umwandeln. ## Die Kopfleiste | Aktion | Wirkung | |---|---| | **Vorschau** | Zeigt das Angebot so, wie der Kunde es sieht, ohne Bedienelemente. | | **Bibliothek** | Fügt einen [wiederverwendbaren Block](/de/library/blocks/) ein. | | **Platzhalter auflösen** | Ersetzt die [Platzhalter](/de/proposals/placeholders/) durch die echten Werte des Kunden. | | **PDF erzeugen** | Exportiert das Angebot als [PDF](/de/sending/pdf/). | | **Versionen** | Der [Änderungsverlauf](/de/proposals/#änderungsverlauf) mit Wiederherstellen. | | **Statistiken** | Wie Empfänger das freigegebene Angebot gelesen haben, siehe [Angebots-Statistiken](/de/proposals/analytics/). | | **Details bearbeiten** | Titel, Kunde und Vorlagen-Metadaten, ohne den Editor zu verlassen. | **Rückgängig** und **Wiederholen** decken die letzten Änderungen auf der Fläche ab. ## Speichern Änderungen werden beim Arbeiten gespeichert, und jeder Speicherstand landet im Änderungsverlauf. Weil ein freigegebenes Angebot ein [eingefrorener Stand](/de/proposals/#die-freigabe-ist-ein-eingefrorener-stand) ist, ändert Speichern nichts an dem, was ein Empfänger gerade sieht — dafür musst du eine neue Version teilen. # PDF-Export > Ein Angebot als PDF ausgeben — für Anhänge, Ablage und Kunden, die eine Datei wollen. Source: https://docs.pural.io/de/sending/pdf/ **PDF erzeugen** im Editor gibt das Angebot als PDF aus: dieselben Abschnitte, dasselbe Branding, dasselbe Layout, als Datei. ## Wofür es gut ist - Ein Kunde, dessen Einkaufsprozess ein Dokument braucht - Die eigene Ablage dessen, was angeboten wurde, im Moment des Angebots - Ein Anhang zusätzlich zum Link ## Was verloren geht Ein PDF ist eine Momentaufnahme des Inhalts. Alles, was die geteilte Seite zu einer Seite macht, funktioniert darin nicht mehr: - Keine [Statistiken](/de/proposals/analytics/) — eine Datei kann nicht melden, dass sie gelesen wurde - Kein Annehmen oder Ablehnen — die [Annahme](/de/proposals/pricing/#der-annahme-abschnitt) passiert auf der öffentlichen Seite - Keine wählbaren Preisoptionen — das PDF zeigt einen festen Stand, keine Auswahl Das ist das Argument dafür, mit dem Link zu führen und das PDF als Rückfallebene zu behandeln: der Link sagt dir, was danach passiert ist, die Datei nicht. ## Layout Das PDF folgt den Abschnitten des Angebots. Bildschirmfüllende Mindesthöhen sind ein Bildschirmkonzept und übertragen sich nicht so aufs Papier wie in den Browser — eine Titelseite, die auf `full` gebaut ist, sieht man sich im Export besser einmal an, bevor man sich darauf verlässt. Empfänger können das Angebot auch auf der öffentlichen Seite als PDF herunterladen; dieser Download zählt in den Statistiken als Klick. Der PDF-Export gehört zum kostenpflichtigen Tarif und ist nach Ablauf der [Testphase](/de/settings/billing/) nicht verfügbar. # Branding > Farben, Logo und Abstände, die jedes Angebot erbt — einmal gesetzt, auf Wunsch automatisch von deiner Website. Source: https://docs.pural.io/de/settings/branding/ Das Branding wird einmal je Organisation gesetzt und gilt für jedes Angebot. Es sorgt dafür, dass ein Angebot nach deiner Firma aussieht und nicht nach einem Angebotswerkzeug. ## Von der Website übernehmen Trage die Domain deiner Website ein und wähle **Analysieren**. Pural liest die Seite aus und füllt Logo, Markenfarben und Schrift vor — das dauert rund 20 Sekunden. Behandle das Ergebnis als ersten Entwurf: gelesen wird eine echte Website, also kann eine Farbe aus einem Kampagnenbanner statt aus deiner Markenpalette dabei sein. Alles bleibt änderbar, und wenn die Analyse fehlschlägt oder nur teilweise gelingt, trägst du den Rest von Hand ein. Nichts hängt später davon ab, dass sie funktioniert hat. ## Was du setzen kannst | Einstellung | Wirkung | |---|---| | **Logo** | Erscheint auf Angeboten und auf Dokumenten an Kunden | | **Markenfarben** | Die Palette, aus der Angebote schöpfen | | **Schrift** | Die Standardschrift in Angeboten | | **Hintergrund** | Der Hintergrund von Angebotsseiten | | **Abstände** | Standard-Innenabstand sowie Zeilen- und Spaltenabstände neuer Abschnitte | | **Branche** | Welche Vorlagen Pural vorschlägt | ## Branding und Abschnittseinstellungen Das Branding setzt die Standardwerte; ein [Abschnitt](/de/proposals/sections/) kann Abstände weiterhin überschreiben oder einen eigenen Hintergrund verwenden, wo eine Titelseite oder ein Hinweiskasten einen braucht. Eine Änderung am Branding wirkt auf Angebote, die noch nicht freigegeben sind. Ein bereits freigegebenes Angebot zeigt weiterhin den [eingefrorenen Stand](/de/proposals/#die-freigabe-ist-ein-eingefrorener-stand) — ein Rebranding gestaltet also kein Angebot um, das ein Kunde gerade liest. Soll er es sehen, teile eine neue Version. # Was ein Assistent kann > Die vollständige Liste der MCP-Tools, die ein verbundener KI-Client aufrufen kann — add_section, add_price_section, add_accept_section, render_preview, find_images, fetch_page_content und die übrigen —, was jedes anfasst, und was keines davon kann. Source: https://docs.pural.io/de/ai/tools/ Ein [verbundener](/de/ai/connect/) KI-Client bekommt einen festen Satz an Tools. Das hier sind alle. Du rufst sie nie selbst auf — die Liste steht hier, damit du weißt, was ein Client erreichen kann und was nicht. ## Lesen | Tool | Was es liefert | |---|---| | `get_authoring_context` | Deine Vorlagen, wiederverwendbaren Blöcke, letzten Angebote und Markenfarben, dazu das genaue Abschnittsformat. Assistenten rufen das zuerst auf. | | `search_docs` | Diese Dokumentation. | | `list_proposals` | Deine Angebote, neueste zuerst, filterbar nach Status und Freitext. | | `get_proposal` | Ein Angebot mit allen Abschnitten. | | `list_sections` | Die Abschnitte eines Angebots oder einer Vorlage mit Textvorschau und den verwendeten Platzhaltern, ohne den vollen Layoutbaum. | | `render_preview` | Einen Layout-Bericht und Screenshots davon, wie ein Abschnitt tatsächlich aussieht. | | `list_templates` | Deine Angebotsvorlagen. | | `get_proposal_template` | Eine Vorlage mit ihren Abschnitten und den Platzhaltern, die tatsächlich darin stehen. | | `list_placeholders` | Jeden existierenden [Platzhalter](/de/proposals/placeholders/), samt der Auszeichnung zum Einfügen. | | `fetch_page_content` | Den Text einer öffentlichen Webseite — etwa deiner eigenen Leistungs- oder Arbeitsweise-Seite — als Rohmaterial. | | `list_template_blocks` | Deine wiederverwendbaren Blöcke. | | `get_template_block` | Die Abschnitte in einem Block. | | `get_price_table` | Die Positionen eines Preis-Abschnitts, ohne die berechneten Summen. | | `get_accept_section` | Die Annahme-Konfiguration: Button, Formularfelder, Ablehnen-Link, Signatur-Flag. | | `find_images` | Stockfoto-Vorschläge, zurückgegeben als echte Bilder. | | `list_customers` | Deine Kundenliste, durchsuchbar. | | `get_customer` | Einen Kundendatensatz. | ## Schreiben Jedes Tool unten braucht die Schreibberechtigung **und** ein aktives Abo — dieselbe Schranke wie in der App. Nach Ablauf der [Testphase](/de/settings/billing/) kann ein Assistent weiter lesen, aber nicht schreiben. | Tool | Was es ändert | |---|---| | `create_proposal` | Legt einen Entwurf an, optional aus einer Vorlage. | | `create_proposal_template` | Legt eine leere [Angebotsvorlage](/de/library/templates/) an. | | `add_section` | Fügt einen Abschnitt an gewählter Position ein, sonst am Ende. | | `update_section` | Ersetzt einen Abschnitt. Die Art des Abschnitts kann es nicht ändern. | | `remove_section` | Löscht einen Abschnitt. | | `reorder_sections` | Setzt die Reihenfolge. Muss jeden Abschnitt genau einmal nennen. | | `add_price_section` | Legt einen Preis-Abschnitt mit seinen Positionen an. | | `set_price_table` | Ersetzt die Positionen einer Preistabelle. | | `add_accept_section` | Legt den Annahme-Abschnitt an. Einer pro Angebot bzw. Vorlage. | | `set_accept_section` | Ersetzt die Annahme-Konfiguration — es ersetzt, es führt nicht zusammen. | | `create_customer` | Legt einen Kunden an. Das schreibt echte CRM-Daten. | **Summen werden nie geschrieben.** Für eine Preistabelle liefert ein Assistent nur Positionen — Beschreibung, Menge, Einzelpreis, Rabatte, Steuer. Pural berechnet jede Zwischensumme, jeden Rabatt, jede Steuerzeile und die Gesamtsumme beim Lesen des Angebots. Eine getippte Summe wäre veraltet, sobald sich eine Zeile darüber ändert — deshalb wird keine gespeichert. **Dieselben Tools bearbeiten Vorlagen.** Jedes Abschnitts-Tool nimmt entweder eine `proposalId` oder eine `proposalTemplateId`, nie beides. Eine [Vorlage](/de/library/templates/) enthält genau dieselben Abschnitte wie ein Angebot, also baut ein Assistent sie mit denselben `add_section`-, `add_price_section`- und `add_accept_section`-Aufrufen. Der Unterschied steckt im Text: alles Kundenspezifische wird dort zu einem [Platzhalter](/de/proposals/placeholders/). ## Die geführten Prompts Neben den Tools bietet der Server zwei Prompts an. In Claude Code erscheinen sie als `/pural:draft_proposal` und `/pural:draft_proposal_template`. Siehe [Mit KI entwerfen](/de/ai/authoring/). ## Was kein Tool kann Diese Grenzen gelten unabhängig davon, welche Berechtigungen erteilt wurden: - **Versenden.** Kein Tool verschickt E-Mails. Der Versand bleibt eine Entscheidung, die du in der App triffst. - **Hochladen.** Ein Assistent kann ein Stockfoto oder ein vorhandenes Asset platzieren, aber keine Datei in deinen Workspace legen. - **Vorlagen löschen.** Er kann Angebotsvorlagen anlegen und bearbeiten, aber keine löschen. Aus einer Vorlage sind andere Angebote entstanden — das bleibt eine Entscheidung, die du in der App triffst. - **Kunden ändern.** Er kann einen anlegen und die Liste lesen; einen bestehenden Datensatz ändern oder löschen kann er nicht, und Kunden*kontakte* sind gar nicht zugänglich. # Kunden > Firmen, ihre Kontakte und Adressen — und wie ein zugeordneter Kunde die Platzhalter im Angebot füllt. Source: https://docs.pural.io/de/customers/ Ein Kunde ist die Firma, für die ein Angebot gemacht wird. Kontakte sind die Personen in dieser Firma — und an sie schickst du das Angebot tatsächlich. ## Der Kundendatensatz **Allgemein** hält die Firma selbst: Name, Anschrift und die Angaben, die im Angebot erscheinen. **Kontakte** hält die Personen — Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Ein Kunde kann mehrere haben, und das ist wichtig: die Person, mit der du sprichst, ist oft nicht die, die unterschreibt. Adressen haben strukturierte Felder — Straße, Hausnummer, Zusatz, Postleitzahl, Ort, Land — damit sie überall korrekt formatiert erscheinen, statt ein einziger Freitextblock zu sein. ## Warum einem Angebot zuordnen Zwei Dinge hängen daran: - [Platzhalter](/de/proposals/placeholders/) füllen sich aus dem zugeordneten Kunden. Ohne ihn gibt es nichts, woraus sie sich auflösen könnten. - Der [Versanddialog](/de/sending/email/) bietet die Kontakte dieses Kunden als Empfänger an, statt dich eine Adresse tippen zu lassen. Du kannst ein Angebot ohne Kunden anlegen und ihn später zuordnen — die Platzhalter lösen sich auf, sobald du das tust. ## Anlegen Kunden legst du in der Kundenliste an, oder direkt beim Erstellen eines Angebots — das erspart es, den Ablauf nur für einen Namen und eine E-Mail-Adresse zu verlassen. # Abschnitte > Die drei Abschnittsarten und alle Einstellungen für ihr Aussehen: width, padding, rowGap, columnGap, minHeight, verticalAlign, background und contentFill. Source: https://docs.pural.io/de/proposals/sections/ Ein Abschnitt ist ein Band über die volle Breite des Angebots. Ihm gehören Hintergrund, Abstände und Spaltenlayout; Texte, Bilder und Buttons sitzen in seinen Zellen. ## Die drei Arten | Art | Wofür | |---|---| | **Standard** | Freier Inhalt — Text, Bilder, Buttons, in beliebigem Spaltenlayout. Die meisten Abschnitte sind das. | | **Preis** | Die strukturierte Preistabelle: Positionen, Mengen und Summen, gerechnet statt getippt. Siehe [Preise und Annahme](/de/proposals/pricing/). | | **Annahme** | Der Unterschrifts- und Annahmeblock, mit dem der Kunde zusagt. Üblicherweise der letzte Abschnitt. | Die Art steht beim Anlegen fest. Ein Preis-Abschnitt speichert strukturierte Positionen, ein Annahme-Abschnitt eine Signatur-Konfiguration — für beides gibt es kein sinnvolles Freitext-Gegenstück, in das man umwandeln könnte. ## Einstellungen Jede Einstellung unten ist optional, und eine wegzulassen ist nicht dasselbe wie „sie hat keine Wirkung": es greift der Standardwert aus der Tabelle. Das ist wichtig, wenn ein einzelner Abschnitt anders aussieht als seine Nachbarn — meist wurde die Einstellung dort nie gesetzt, statt bewusst geändert. ### Breite (`width`) Wie breit der Inhalt werden darf, unabhängig vom Hintergrund des Abschnitts, der immer über die volle Breite geht. | Wert | Ergebnis | |---|---| | `s` | Schmal — angenehm für längeren Fließtext | | `m` | Mittel | | `l` | Breit (Standard) | ### Innenabstand (`padding`) Die Luft innerhalb des Abschnitts: `xs`, `s`, `m`, `lg` (Standard), `xl`, `2xl`. Größere Werte wirken bewusster und hochwertiger — und sind das, was eine Titelseite überhaupt erst wie eine Titelseite aussehen lässt. ### Zeilen- und Spaltenabstand (`rowGap`, `columnGap`) Der Abstand zwischen gestapelten Zeilen und zwischen nebeneinanderliegenden Spalten: `xs`, `sm`, `md` (Standard), `lg`, `xl`. Beide werden getrennt gesetzt — Spalten können also eng stehen, während Zeilen luftig bleiben. ### Mindesthöhe (`minHeight`) Zwingt den Abschnitt, mindestens einen Teil des Bildschirms einzunehmen, egal wie wenig Inhalt er hat: `none` (Standard), `1/3`, `1/2` oder `full` für einen bildschirmfüllenden Abschnitt. So baut man eine Titelseite, die den Schirm ausfüllt. ### Vertikale Ausrichtung (`verticalAlign`) Wo der Inhalt sitzt, wenn der Abschnitt höher ist als sein Inhalt: `start` (Standard), `center` oder `end`. Sichtbar wird das nur zusammen mit einer Mindesthöhe. ### Hintergrund (`background`) Entweder eine Volltonfarbe oder ein Bild mit: - **Größe** — `cover`, `contain` oder `auto` - **Position** — `top`, `center` oder `bottom` - **Bilddeckkraft**, dazu **Overlay-Farbe und -Deckkraft**, um ein Foto so weit abzudunkeln, dass Text darauf lesbar bleibt ### Automatischer Kontrast Der automatische Kontrast ist keine Einstellung, die man aktiviert. Er gilt immer: Pural misst die Helligkeit des Abschnittshintergrunds und wählt die Textfarbe selbst, mit einem Kontrast von mindestens 4,5:1 nach WCAG. Deshalb kannst du jede Hintergrundfarbe wählen, ohne dass der Text unlesbar wird. Es gibt keine Einstellung `autoContrast` und keine Möglichkeit, ihn abzuschalten — ein geschriebener Wert bleibt wirkungslos. **Achtung:** Setze keine feste Textfarbe, um einen dunklen Hintergrund auszugleichen. Du arbeitest damit gegen die Kontrastlogik, und das Ergebnis kann Text sein, der auf einem Hintergrund unsichtbar ist und auf einem anderen funktioniert. Die einzige Ausnahme ist ein **Bildhintergrund**, für den der automatische Kontrast nicht greift — siehe unten. ### Bildhintergründe und Lesbarkeit (`contentFill`) Ein Hintergrund vom Typ `image` schaltet den automatischen Kontrast ab. Nichts passt den Text mehr an das an, was hinter ihm liegt — eine dunkle Überschrift auf einem dunklen Foto geht genau so raus, wie sie geschrieben wurde, und die Einstellungen sehen dabei völlig korrekt aus. Kombiniere einen Bildhintergrund deshalb immer mit einer Lesbarkeitsebene. Drei davon, von schwach nach stark: | Einstellung | Wirkung | | --- | --- | | `imageOpacity` | Blendet das Bild in Richtung der Abschnittsfarbe aus | | `overlayColor` + `overlayOpacity` | Legt eine Tönung über das ganze Bild | | `contentFill` | Legt eine Fläche nur hinter den Inhalt | `contentFill` nimmt Farbe, Deckkraft, Weichzeichnung, Eckenradius und Innenabstand und reicht damit von einer kaum sichtbaren Milchglasfläche bis zur deckenden Karte. Für eine bildschirmfüllende Titelseite mit Überschrift auf einem unruhigen Foto ist es die verlässliche Wahl. Eine einzelne Zelle kann ein eigenes `fill` in derselben Form tragen. Es wird unterdrückt, sobald der Abschnitt bereits `contentFill` setzt — die beiden stapeln sich also nie. **Tipp:** Das ist der Fall, den keine Einstellungsübersicht für dich beurteilen kann. Schau dir den Abschnitt in der Vorschau an, bevor du das Angebot verschickst. ## Einstellungen konsistent halten Ein Angebot wirkt als ein Dokument, wenn seine Abschnitte übereinstimmen. Wenn alle Abschnitte `lg` Innenabstand und Breite `l` haben und einer `m` und `s`, sieht dieser eine nach Versehen aus, auch wenn niemand sagen kann warum. Variiere den Hintergrund bewusst — das unterscheidet eine Titelseite oder einen Hinweiskasten von normalen Abschnitten — und lass die strukturellen Einstellungen gleich, solange du keinen Grund hast. # Die Kundenansicht > Was der Empfänger sieht, wenn er den Link öffnet — und wie Annehmen und Ablehnen funktionieren. Source: https://docs.pural.io/de/sending/public-page/ Der Freigabelink öffnet eine Seite, keinen Download. Diese Seite ist das Angebot — gebrandet, gesetzt, auf dem Telefon lesbar — und dort antwortet der Kunde. ## Was er sieht Das Angebot erscheint so, wie du es gebaut hast, mit deinem Logo, deinen Farben und deiner Schrift. Vom Editor ist nichts zu sehen, und ein Konto braucht es nicht: der Link selbst ist der Zugang. Hat das Angebot wählbare oder optionale [Preispositionen](/de/proposals/pricing/), wählt der Kunde aus, und die Summe passt sich seiner Auswahl an. Er kann das Angebot dort außerdem als [PDF](/de/sending/pdf/) herunterladen. ## Annehmen und Ablehnen Wo das Angebot einen [Annahme-Abschnitt](/de/proposals/pricing/#der-annahme-abschnitt) hat, kann der Kunde annehmen — wo konfiguriert, mit gezeichneter Unterschrift — oder ablehnen. Der Status wechselt sofort auf **Angenommen** oder **Abgelehnt**. Du erfährst es also aus deiner Angebotsliste und nicht aus einer Mail, die du bemerken musst. ## Was er sieht, wenn sich etwas ändert Der Link zeigt auf einen [eingefrorenen Stand](/de/proposals/#die-freigabe-ist-ein-eingefrorener-stand). Spätere Änderungen erscheinen erst, wenn du eine neue Version teilst. Zwei weitere Zustände sind wichtig: - **Zurück zur Bearbeitung** macht den Link ungültig. Ein Empfänger, der ihn erneut öffnet, erreicht das Angebot nicht mehr. - **Als abgelaufen markieren** lässt den Link bestehen, zeigt aber einen Ablaufhinweis statt des Inhalts. Jeder mit dem Link kann das Angebot öffnen — das macht es leicht, es an eine Kollegin weiterzuleiten, die es sehen muss, und ist zugleich der Grund, den Link vertraulich zu behandeln. # Tarif und Abrechnung > Wie Testphase, Sitze und Abo funktionieren — und wo Rechnungen und Zahlungsdaten liegen. Source: https://docs.pural.io/de/settings/billing/ ## Die Testphase Neue Workspaces starten in einer Testphase; ein Banner zeigt die verbleibenden Tage. Läuft sie ab, funktioniert Pural für alles weiter, was du geschrieben hast: Angebote, Kunden, Vorlagen und Blöcke bleiben zugänglich und bearbeitbar. Was aufhört, ist die Außenwirkung — **Angebote senden** und **PDF-Export** — bis du ein Abo buchst. Einen Link zu teilen funktioniert weiterhin. Auch Schreibzugriffe über einen [AI-Client](/de/ai/connect/) brauchen ein aktives Abo. ## Sitze Das Abo wird pro Sitz abgerechnet, und ein Sitz ist ein Mitglied deiner Organisation. Lädst du jemanden über die Sitzanzahl hinaus ein, wirst du zuerst gebeten, einen Sitz hinzuzufügen — Pural sagt es vor dem Versand der Einladung, nicht danach. Sitzänderungen werden **anteilig** berechnet: jemanden mitten im Abrechnungszeitraum hinzuzufügen kostet den Rest des Zeitraums, nicht eine volle Periode. ## Buchen und verwalten Beim Buchen gelangst du zur Kasse, wählst die Anzahl der Sitze sowie monatliche oder jährliche Abrechnung und bezahlst. Danach liegt alles rund um das Abo im Abrechnungsportal, erreichbar über die Abrechnungseinstellungen der Organisation: - Zahlungsmittel ändern - Rechnungen herunterladen - Abo ändern oder kündigen ## Wer das darf Die Abrechnung ist Sache der Administratoren. Normale Mitglieder sehen, dass ein Abo besteht, können es aber nicht ändern — die Abrechnungsseite sagt ihnen das, statt bei einem Versuch stillschweigend zu scheitern. # Text-, Bild- und Button-Blöcke > TextBlock, ImageBlock und ButtonBlock: die drei Inhaltsblöcke, die in einen Abschnitt kommen, und alle Optionen, die sie bieten. Source: https://docs.pural.io/de/proposals/blocks/ Drei Blöcke kommen in die Zellen eines Abschnitts. Alles, was du in einem Angebot schreibst, ist einer davon. ## Text (`TextBlock`) Der Textblock ist ein Rich-Text-Editor: Überschriften, Absätze, fett und kursiv, Listen, Links und [Platzhalter](/de/proposals/placeholders/). Absätze gibt es in Größen — so bekommt Kleingedrucktes das Aussehen von Kleingedrucktem: | Variante | Verwendung | |---|---| | `t1` | Fließtext — der Standard | | `t2` | Klein | | `t3` | Bildunterschrift-Größe | | `small` / `caption` | Gedämpftes Kleingedrucktes — aber siehe die Warnung unten | **Nimm lieber t1, t2 oder t3.** `small` und `caption` werden als gedämpftes Kleingedrucktes dargestellt, aber die Typ-Auswahl des Editors kann sie weder erzeugen noch erneut auswählen. Wer den Absatz später bearbeitet, verliert die Variante, ohne es zu merken. Verwende stattdessen `t3` für Text in Bildunterschrift-Größe. Überschriften sind davon getrennt, von Ebene 1 bis 4, und bekommen ihre Größe aus der Ebene statt aus einer Variante — eine Überschrift nimmt keine Absatzvariante an. Zitate haben ihren eigenen Stil: Für ein Testimonial oder eine hervorgehobene Kundenaussage ist ein Blockzitat (`blockquote`) das Richtige, nicht ein kursiver Absatz. Zur Farbe eine Warnung: Lass die Textfarbe in Ruhe und überlass sie dem [automatischen Kontrast](/de/proposals/sections/#automatischer-kontrast), der sie an den Hintergrund anpasst. ## Bild (`ImageBlock`) | Option | Werte | |---|---| | **Quelle** | Ein hochgeladenes Asset oder eine externe URL | | **Alternativtext** | Beschreibt das Bild für Screenreader und falls es nicht lädt | | **Anpassung** (`objectFit`) | `cover` beschneidet und füllt, `contain` zeigt das ganze Bild, `fill` verzerrt | | **Seitenverhältnis** (`aspectRatio`) | `auto` behält das Original, oder fest `1:1`, `4:3`, `16:9`, `3:4` | | **Ausrichtung** (`alignment`) | `left`, `center` oder `right` | | **Breite** (`maxWidthPercent`) | Wie viel der Zelle das Bild füllt, `20`–`100` (Standard `100`) | | **Eckenradius** (`borderRadius`) | `none`, `sm`, `md` (Standard), `lg` oder `full` | Die beiden Quellen schließen sich aus: entweder ein hochgeladenes Asset oder eine externe URL. Ein Block, der auf externe URL steht, aber keine URL enthält, fällt auf den Asset-Modus zurück, statt einen Fehler zu zeigen. Hochgeladene Bilder lassen sich direkt zuschneiden und drehen — eine Datei muss also selten außerhalb von Pural vorbereitet werden. `cover` mit festem Seitenverhältnis ist die verlässliche Wahl, wenn mehrere Bilder nebeneinander stehen: sonst lassen unterschiedliche Proportionen die Zeile ausgefranst wirken. ## Button (`ButtonBlock`) Eine Handlungsaufforderung — Termin buchen, Dokument öffnen, antworten. | Option | Werte | |---|---| | **Beschriftung** | Der Text auf dem Button | | **Linktyp** | Eine Webadresse, eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse | | **Linkziel** | Die URL, Nummer oder Adresse selbst | | **In neuem Tab öffnen** | Für Weblinks | | **Füllung** (`backgroundColor`) | Hex-Farbe des Buttons selbst | | **Textfarbe** (`fontColor`) | Hex-Farbe der Beschriftung | | **Innenabstand** (`paddingX`, `paddingY`) | Horizontal `sm`–`xl`, vertikal `sm`–`lg` | | **Schriftgröße** (`fontSize`) | `sm`, `md` oder `lg` | | **Eckenradius** (`borderRadius`) | `none`, `sm`, `md`, `lg` oder `full` | | **Ausrichtung** (`alignment`) | `left`, `center` oder `right` | Anders als beim Text sollen die Farben eines Buttons gesetzt werden. Der automatische Kontrast erreicht sie nicht: Ein Button auf einem dunklen Abschnitt behält Füllung und Textfarbe so, wie sie gesetzt wurden. Prüfe deshalb, ob die Beschriftung auf der gewählten Füllung noch lesbar ist. Füllung, Textfarbe, Innenabstand, Schriftgröße und Eckenradius bietet der Editor als wenige kombinierte Größen-Voreinstellungen an. Sie einzeln zu setzen funktioniert und wird auch so dargestellt, aber eine Kombination außerhalb dieser Voreinstellungen lässt sich von Hand nicht wieder herstellen. Ein Telefon- oder E-Mail-Button öffnet die entsprechende App des Empfängers. Das ist gut zu wissen, bevor man ihn zur zentralen Handlungsaufforderung eines Angebots macht, das überwiegend am Rechner gelesen wird. # Zeilen und Spalten > Einen Abschnitt in Spalten teilen, relative Spaltenbreiten setzen — und welche Grenzen dabei gelten. Source: https://docs.pural.io/de/proposals/layout/ Innerhalb eines Abschnitts sitzt Inhalt in **Zeilen**. Eine Zeile ist in **Zellen** geteilt, und jede Zelle hält ihren eigenen Stapel Blöcke. So bekommst du ein Bild neben einen Absatz statt darunter. ## Spalten Eine Zeile fasst bis zu **vier** Zellen. Darüber hinaus wird eine Angebotsspalte zu schmal zum Lesen — auf dem Telefon klappen ohnehin alle Spalten auf volle Breite um. ## Relative Breiten Standardmäßig teilen sich die Zellen einer Zeile den Platz gleichmäßig. Mit Breiten gewichtest du sie — es sind Verhältnisse, keine Pixel und keine Prozente: | Breiten | Ergebnis | |---|---| | `[1, 1]` | Zwei gleiche Spalten | | `[1, 2]` | Ein Drittel und zwei Drittel | | `[2, 1]` | Zwei Drittel und ein Drittel | | `[1, 1, 2]` | Ein Viertel, ein Viertel und eine Hälfte | Die Liste muss genau so viele Einträge haben, wie die Zeile Zellen hat. Ein `[1, 2]` auf einer Zeile mit drei Zellen gilt nicht teilweise — es wird verworfen, und die Zeile rendert mit gleichen Spalten. ## Verschachtelung Eine Zelle kann eigene Zeilen enthalten, eine Ebene tief. Das deckt den realistischen Fall ab — eine zweispaltige Aufteilung, bei der eine Seite selbst gestapelt ist — ohne dass ein Angebot zu einem Raster wird, das niemand mehr pflegen kann. Tiefer verschachtelte Zeilen werden verworfen. ## Auf kleinen Bildschirmen Spalten klappen auf volle Breite um und stapeln sich in Lesereihenfolge: links nach rechts, dann oben nach unten. Sieh dir einen mehrspaltigen Abschnitt vor dem Versand in der [Vorschau](/de/proposals/editor/) an — eine Bildunterschrift rechts neben dem Bild landet auf dem Telefon darunter, was meist in Ordnung ist, gelegentlich aber falsch wirkt. # Platzhalter > Kunden- und Firmenwerte einfügen, die sich selbst füllen, statt sie in jedem Angebot neu zu tippen. Source: https://docs.pural.io/de/proposals/placeholders/ Ein Platzhalter ist eine Markierung im Text, die für einen Wert steht, den Pural kennt — die Firma des Kunden, den Namen des Ansprechpartners, deine eigenen Organisationsdaten. Er macht eine [Vorlage](/de/library/templates/) überhaupt erst wiederverwendbar: „Sehr geehrte «Ansprechpartner»" einmal schreiben, und jedes Angebot daraus spricht die richtige Person an. ## Einfügen Starte den Platzhalter in einem [Textblock](/de/proposals/blocks/#text) über das Einfügemenü und wähle den gewünschten Wert. Er erscheint im Text als ein einzelnes hervorgehobenes Element, nicht als lose Zeichen — man kann ihn also nicht versehentlich zerstören, indem man die Hälfte davon bearbeitet. ## Wie sie aufgelöst werden Platzhalter füllen sich aus dem **Kunden, der dem Angebot zugeordnet ist**, dazu aus dem Angebot selbst und deiner Organisation. Aufgelöst wird bei jeder Anzeige — im Editor, auf der öffentlichen Seite, im PDF. Ordnest du einen anderen Kunden zu, ändern sich alle Platzhalter auf einmal; nichts wird als Text gespeichert und nichts muss neu gespeichert werden. Fehlt ein Wert — noch kein Kunde zugeordnet, ein leeres Feld — zeigt der Platzhalter seinen eigenen Namen in Klammern: `{{customer.name}}`. Das ist das Signal, dass es noch nichts zu füllen gibt, kein kaputter Platzhalter. **Platzhalter auflösen** in der Kopfleiste schaltet zwischen beiden Ansichten um: echte Werte oder Platzhalternamen. Die erste, um das Angebot genau so zu lesen wie der Kunde; die zweite, um auf einen Blick zu sehen, welche Stellen überhaupt Platzhalter sind. ## In der Vorlage und im Angebot Derselbe Platzhalter bedeutet je nach Ort etwas anderes: - In einer [Vorlage](/de/library/templates/) ist er der eigentliche Zweck. Dort gibt es keinen Kunden, also steht `{{customer.name}}` im Text — das ist die Vorlage im richtigen Zustand, nicht ein unfertiger. - Im Angebot sollte er gefüllt sein. Klammern in einem Angebot, das gleich rausgeht, heißen: der Wert dahinter fehlt. ## Getippte Platzhalter funktionieren nicht Platzhalter sind Editor-Objekte, keine Textmuster. Tippst du etwas wie `{{customer.name}}` in einen Absatz, entsteht genau diese Zeichenkette — Pural hat keinen Anlass, sie besonders zu behandeln, und der Kunde bekommt die Klammern wörtlich zu sehen. Füge Platzhalter immer über das Menü ein. Eine [KI](/de/ai/authoring/) über MCP *kann* echte Platzhalter setzen, weil sie die exakte Auszeichnung aus dem Workspace übernimmt, statt das Kürzel zu tippen. Die Prüfung bleibt dieselbe: Siehst du Klammern in einem Angebot mit zugeordnetem Kunden, schau nach, ob dort ein Platzhalter ohne Wert steht oder Text, den jemand getippt hat. # Preise und Annahme > Preistabelle und Annahme-Block: die zwei Abschnitte, die aus einem Dokument ein Angebot machen, zu dem der Kunde Ja sagen kann. Source: https://docs.pural.io/de/proposals/pricing/ Es gibt zwei eigene Abschnittsarten, weil zwei Teile eines Angebots kein freier Text sind: was es kostet, und wie der Kunde zustimmt. ## Der Preis-Abschnitt Ein Preis-Abschnitt hält die Positionen in einer strukturierten Tabelle statt als getippten Text. Jede Position hat Beschreibung, Menge und Preis, die Summen werden gerechnet. Genau deshalb ist es kein Textblock: eine getippte Summe ist in dem Moment veraltet, in dem jemand eine Position darüber ändert. Die Tabelle kann eine Beschreibung bekommen — den einordnenden Satz über den Zahlen — und es kann mehrere Preis-Abschnitte in einem Angebot geben, etwa um einmalige Einrichtung von einer monatlichen Gebühr zu trennen. ### Optionale und wählbare Positionen Positionen lassen sich als Auswahl statt als festen Umfang anbieten: der Kunde wählt auf der öffentlichen Seite, was er möchte, und die Summe passt sich seiner Auswahl an. Mengen können auf dieselbe Weise anpassbar sein. Das ist der Weg, statt drei getrennter Angebote für drei Paketgrößen. ## Der Annahme-Abschnitt Der Annahme-Abschnitt macht aus einem Dokument ein Angebot: er zeigt auf der [öffentlichen Seite](/de/sending/public-page/) die Bedienelemente, mit denen der Empfänger annehmen kann — wo konfiguriert, mit gezeichneter Unterschrift — oder ablehnen. Setze ihn ans Ende. Er ist der Abschluss der Argumentation und wirkt an jeder anderen Stelle wie eine Unterbrechung. Eine Annahme setzt das Angebot auf **Angenommen**, eine Ablehnung auf **Abgelehnt** — beides in deiner Angebotsliste sichtbar, ohne dass jemand dir schreiben muss. # Angebots-Statistiken > Wer das Angebot geöffnet hat, wie lange, welche Abschnitte gelesen und was geklickt wurde. Source: https://docs.pural.io/de/proposals/analytics/ Sobald ein Angebot freigegeben ist, zeigen die **Statistiken** im Editor, wie es tatsächlich gelesen wurde. Das ist der Teil, den ein PDF-Anhang nicht liefern kann. ## Was gemessen wird | Kennzahl | Bedeutung | |---|---| | **Aufrufe** | Wie oft die freigegebene Seite geöffnet wurde | | **Sitzungen** | Einzelne Besuche statt roher Seitenaufrufe | | **Aktive Zeit** | Zeit, in der die Seite wirklich vor jemandem lag — nicht nur in einem Tab offen war | | **Max. Scrolltiefe** | Wie weit der Leser im Angebot nach unten gekommen ist | | **Zeit pro Abschnitt** | Welche Abschnitte Aufmerksamkeit gehalten haben und welche überflogen wurden | | **Zuletzt gesehen** | Wann zuletzt geöffnet wurde | Klicks werden nach Art erfasst: **Annehmen-Button**, **externer Link** und **PDF-Download**. ## Pro Empfänger Wurde ein Angebot an mehrere Personen gemailt, schlüsseln sich die Zahlen pro Empfänger auf — Aufrufe, zuletzt gesehen und aktive Zeit für jeden einzeln. Das ist meist die nützlichere Ansicht: sie sagt dir, ob die Person, die tatsächlich entscheidet, es schon gelesen hat. ## Vor der Freigabe Die Statistiken bleiben leer, bis das Angebot freigegeben oder gesendet wurde. An einem privaten Entwurf gibt es nichts zu messen, und die Ansicht sagt das, statt Nullen zu zeigen. ## Datenschutz Die Auswertung erfolgt anonym und **ohne Cookies**, und es zählen nur Sitzungen, die keine Bots sind — Link-Scanner in Mail-Programmen und Sicherheitswerkzeugen werden nicht zu Phantom-Aufrufen. Das Ergebnis sind weniger, dafür ehrlichere Zahlen: ein Aufruf in Pural ist näher an einem Menschen als ein Aufruf in einem üblichen E-Mail-Tracker. # Bilder im Angebot > Woher Bilder kommen — Uploads, externe URLs und Stocksuche — und an welche Stellen eines Angebots sie gehören. Source: https://docs.pural.io/de/proposals/images/ Ein [Bildblock](/de/proposals/blocks/#bild-imageblock) und ein [Abschnittshintergrund](/de/proposals/sections/#hintergrund-background) brauchen beide ein Bild. Es kann aus drei Quellen kommen. ## Woher ein Bild kommt | Quelle | Wie du sie bekommst | |---|---| | **Ein Upload** (`assetId`) | Eine Datei in deinem Workspace. Zuschneiden und Drehen passiert in Pural, du musst also selten vorher etwas vorbereiten. | | **Eine externe URL** (`imageUrl`) | Jede absolute URL. Es wird nichts in deinen Workspace kopiert — der Browser des Empfängers lädt das Bild dort, wo es liegt. | | **Ein eingebauter Hintergrund** | Die Hintergründe, die Pural mitbringt, im Hintergrund-Auswahlfeld. | Upload und URL schließen sich aus: Ein Block nutzt das eine oder das andere, nie beides. **Achtung:** Eine externe URL ist nur so verlässlich wie ihr Host. Pural prüft den Host nicht und kopiert die Datei nicht. Ist die URL falsch, oder nimmt der Host das Bild später offline, erreicht das Angebot deinen Kunden mit einem kaputten Bild — und nichts im Editor warnt dich davor. Sieh dir den Abschnitt vor dem Versand in der Vorschau an. ## Stockfotos Ein [KI-Assistent](/de/ai/authoring/) kann Stockfotos suchen und ein Ergebnis direkt platzieren. Das ist der praktische Weg, ein Angebot zu bebildern, ohne selbst nach Dateien zu suchen. Er sieht dabei die tatsächlichen Bilder statt Dateinamen und kann deshalb eines auswählen, das zum Abschnitt passt. Zwei Dinge sind gut zu wissen: - Das stündliche Suchkontingent teilen sich alle im Workspace. Der Assistent ist deshalb angewiesen, einmal pro Abschnitt zu suchen und Gefundenes wiederzuverwenden. - Ergebnisse mit strengerer Lizenz werden aussortiert, bevor du sie überhaupt siehst. Ist die Stocksuche nicht verfügbar — Kontingent aufgebraucht oder nicht eingerichtet —, ist der Assistent angewiesen, ohne Bild weiterzuarbeiten, statt eine URL zu erfinden. ## Wohin Bilder gehören Ein Bild verdient seinen Platz, oder es ist Dekoration. Eine brauchbare Faustregel, und die, der auch der geführte Prompt folgt: | Abschnitt | Bilder | |---|---| | Titelseite | Eines, als bildschirmfüllender Hintergrund mit Lesbarkeitsebene | | Team, Testimonials | Eines pro Person | | Leistungen, Vorteile | Eines pro Punkt | | Einleitung, Zusammenfassung | Eines oder zwei | | Preise, Leistungsumfang, Abschluss | **Keines** | Ein Foto hinter einer bildschirmfüllenden Titelseite bringt mehr als dasselbe Foto in eine Spalte gequetscht. Und ein Angebot, das nur aus Text besteht, liest sich wie ein Memo — der umgekehrte Fehler ist genauso real. ## Bilder als Hintergrund Ein Hintergrundbild schaltet den automatischen Kontrast ab — das ist das Eine, was man sich über sie merken muss. Der Text passt sich dann nicht mehr an das an, was hinter ihm liegt. Kombiniere deshalb jedes Hintergrundbild mit einer Lesbarkeitsebene: `imageOpacity`, ein Overlay oder `contentFill`. Siehe [Bildhintergründe und Lesbarkeit](/de/proposals/sections/#bildhintergründe-und-lesbarkeit-contentfill). ## Überraschungen beim Zuschnitt `objectFit: "cover"` mit festem Seitenverhältnis beschneidet, um zu füllen. Genau das willst du bei einer Reihe von Bildern, die gleichmäßig wirken soll — und genau so landet ein Porträt bei `1:1` mit angeschnittenem Kopf. Eine Einstellungsliste kann dir das nicht zeigen. Die Vorschau schon. # Angebote, die aussehen wie die Arbeit dahinter > Das Angebot ist das erste echte Artefakt, das ein Kunde nach dem Gespräch bekommt. Pural macht daraus eine Seite, die er liest — statt einer Datei, die er ablegt. Source: https://docs.pural.io/de/ ### Einmal schreiben Ein Angebot aus Abschnitten bauen, die guten als Vorlagen und wiederverwendbare Blöcke sichern — und das nächste nicht bei null beginnen. Vorlagen und Blöcke → ### Als Seite senden, nicht als Datei Einen Link teilen, den der Kunde als echte Seite im Browser liest — oder dasselbe Angebot als PDF exportieren, wenn er eine Datei möchte. Die Kundenansicht → ### Sehen, was danach passiert Aufrufe, Lesezeit, welche Abschnitte wirklich gelesen wurden und was geklickt wurde — pro Empfänger, ohne Cookies. Angebots-Statistiken → ### Von der KI entwerfen lassen Claude oder einen beliebigen MCP-Client mit dem Workspace verbinden, das Interview führen lassen und die Abschnitte schreiben lassen. AI-Client verbinden →